Elektroakustik simulieren – in Berlin und überregional
Ob Beschallung im Saal oder Durchsage im Notfall, eine elektroakustische Anlage ist nur so gut wie ihre Verständlichkeit am Ohr. Eine Simulation legt Beschallungs- und Sprachalarmierungsanlagen schon in der Planung auf gleichmäßigen Pegel und gute Sprachverständlichkeit aus.
Überblick
Lautsprecher in einen Raum zu hängen, ist einfach. Dafür zu sorgen, dass überall ein gleichmäßiger Schalldruckpegel ankommt und Sprache verständlich bleibt, ist die eigentliche Aufgabe. Die elektroakustische Simulation bildet Raum, Material und Lautsprecher in einem Modell ab und prognostiziert, wie die Anlage später wirkt. Das ist besonders dort wichtig, wo es auf Verständlichkeit ankommt, etwa bei Sprachalarmierungsanlagen, über die im Ernstfall Durchsagen erfolgen. Diese Seite richtet sich an Planende, Bauherren und Betreiber, die eine Beschallung sicher und nachweisbar auslegen möchten.
Was simuliert wird
Im Modell lassen sich die Verteilung des Schalldruckpegels über die Hörerflächen und die zu erwartende Sprachverständlichkeit vorhersagen. Auf dieser Grundlage werden Lautsprecher ausgewählt, positioniert und ausgerichtet, sodass die Anlage den Raum gleichmäßig und ohne Lücken versorgt.
Verschiedene Bestückungen und Anordnungen lassen sich vergleichen, bevor Technik beschafft und montiert wird. So wird die Anlage weder über- noch unterdimensioniert.
Werkzeuge und Auralisation
Zum Einsatz kommen 3D-Simulationen in AFMG EASE AURA 4 und Treble, die das raumakustische Verhalten und die Lautsprecher gemeinsam abbilden. So wird die Wechselwirkung von Raum und Technik realistisch erfasst.
Durch Auralisation lässt sich das Ergebnis hörbar machen, sodass eine Beschallung schon vor der Installation beurteilt werden kann, nicht nur über Kennwerte, sondern für das Ohr.
Beschallung und Sprachalarmierung
Relevant ist die Simulation für Beschallungsanlagen in Sälen, Kirchen sowie Sport- und Versammlungsstätten und besonders für Sprachalarmierungsanlagen. Bei Letzteren muss eine ausreichende Sprachverständlichkeit nachgewiesen werden, gemessen über den Speech Transmission Index (STI) nach IEC 60268-16. Die Simulation prognostiziert diesen Wert bereits in der Planung und macht die Auslegung nachvollziehbar.
Häufige Fragen
Was bringt eine elektroakustische Simulation?
Sie zeigt schon in der Planung, wie eine Beschallung im Raum wirkt. Schalldruckpegelverteilung und Sprachverständlichkeit lassen sich vorhersagen, Lautsprecher gezielt auswählen und positionieren und Varianten vergleichen. So wird die Anlage treffsicher ausgelegt, bevor sie installiert wird.
Was bedeutet der STI?
Der Speech Transmission Index (STI) ist ein Maß für die Sprachverständlichkeit nach IEC 60268-16, das von 0 bis 1 reicht. Gerade Sprachalarmierungsanlagen müssen einen ausreichenden STI erreichen, damit Durchsagen im Ernstfall verständlich sind. In der Simulation lässt sich der STI bereits vor dem Bau prognostizieren.
Für welche Anlagen ist das relevant?
Vor allem für Beschallungsanlagen in Sälen, Kirchen, Sport- und Versammlungsstätten sowie für Sprachalarmierungsanlagen, über die im Notfall Durchsagen erfolgen. Bei beiden entscheidet die gleichmäßige Schalldruckpegelverteilung und die Sprachverständlichkeit über die Qualität, beides lässt sich simulieren.
Projekt besprechen
Sie planen eine Beschallung oder eine Sprachalarmierungsanlage und möchten Pegel und Verständlichkeit vorab absichern? Schildern Sie kurz Raum und Nutzung, gemeinsam klären wir, wie eine Simulation Ihr Projekt unterstützt.
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